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"Alles im Normbereich" - der Satz, der dich Jahre kostet

Was ein Referenzbereich wirklich aussagt, was er verschweigt und wie du deinen Befund selbst liest.

Du verstehst danach, wie ein Referenzbereich zustande kommt, warum "im Rahmen" keine Aussage über dein Wohlbefinden ist und welche Fragen du stellst, damit aus deinem Befund ein Gespräch wird.

Für wen dieser Kurs ist

Für dich, wenn dein Befund unauffällig ist und dein Körper etwas anderes erzählt - ob bei Schilddrüse, Hormonen, Verdauung, Schlaf, Kopfschmerzen, Gewicht oder nach einem Infekt.

Das nimmst du mit

  • Wie ein Referenzbereich entsteht - und warum in der Vergleichsgruppe auch viele Menschen stecken, denen es nicht gut geht
  • Warum ein Wert am Rand des Bereichs etwas völlig anderes bedeutet als einer in der Mitte
  • Wie du aus einem ganz normalen großen Blutbild Verhältnisse berechnest, die in keinem Befund stehen
  • Wie du deine eigenen Werte über die Jahre vergleichbar machst, statt bei jedem Termin von vorn zu beginnen
  • Welche Fragen du beim nächsten Termin stellst, ohne dich rechtfertigen zu müssen

Die Inhalte

  1. 01

    Woher der Satz kommt

    Was im Labor tatsächlich passiert, bis auf deinem Ausdruck ein Wert ohne Sternchen steht - und welche Entscheidung dahinter steckt.

  2. 02

    Normal ist nicht optimal

    Ein Referenzbereich beschreibt eine Bevölkerung, nicht dich. Er sagt, dass du nicht auffällst. Er sagt nichts darüber, wie es dir geht.

  3. 03

    Was einzelne Werte verschweigen

    Warum erst das Verhältnis zweier Werte ein Bild ergibt und wie du solche Verhältnisse aus deinem vorhandenen Blutbild selbst bildest.

  4. 04

    Dein eigener Verlauf

    Der aussagekräftigste Vergleichswert bist du selbst vor zwei Jahren. Wie du deine Befunde so ordnest, dass diese Linie sichtbar wird.

  5. 05

    Die richtigen Fragen

    Aus dem Gelesenen werden konkrete Fragen für den nächsten Termin - sachlich formuliert, damit dein Gegenüber sie beantworten kann.

Was dieser Kurs nicht ist

Er ersetzt keinen Arztbesuch, stellt keine Diagnose und gibt keine Therapie- oder Einnahmeempfehlung. Er bringt dir bei, deine eigenen Werte zu verstehen, damit du die richtigen Fragen stellen kannst. Alles Weitere gehört in ärztliche Hände.

Häufige Fragen

Brauche ich für den Kurs eigene Laborwerte?

Es hilft sehr, wenn du einen Befund zur Hand hast - ein normales großes Blutbild reicht. Nötig ist es nicht, ich arbeite im Kurs mit Beispielbefunden.

Ich habe eine konkrete Diagnose. Ist der Kurs trotzdem für mich?

Ja. Es geht nicht um ein einzelnes Krankheitsbild, sondern um das Lesen von Befunden - das ist bei Hashimoto, in den Wechseljahren, bei Migräne oder nach einem Infekt derselbe Handgriff.

Bekomme ich hier eine Diagnose?

Nein. Ich erkläre dir, wie man Befunde liest. Die Einordnung deines persönlichen Falls gehört in die Hände deiner Ärztin oder deines Arztes.

Sei dabei, wenn der Kurs startet

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